Was würden Sie tun, wenn ein Arzt Ihren gebrochenen Arm mit „gelb = 2“ bewertet? Vermutlich würden Sie auf ein Röntgenbild bestehen. Und genau hier beginnt das Problem im Enterprise Risk Management. In vielen Unternehmen werden Risiken bis heute so bewertet: Mit Bauchgefühl. Mit Workshops. Mit Ampelfarben. ➡️ Bei Entscheidungen über Millionen oder Milliarden. In unserer neuen Folge von „The Debate“ treffen zwei Welten aufeinander: • Expertenbasierte Risikobewertung – Erfahrung, Intuition, implizites Wissen • Quantitative Modelle – Wahrscheinlichkeiten, Simulationen, Skalierbarkeit Und schnell wird klar: Es geht nicht nur um Methoden. Es geht um einen kulturellen Konflikt. Im Video diskutieren wir unter anderem: • Warum klassische Risikoworkshops systematisch verzerren können • Wieso Modelle zwar objektiver sind – aber nicht automatisch „wahr“ • Was Monte-Carlo-Simulationen wirklich leisten • Warum kleine Risiken oft gefährlicher sind als große • Weshalb viele Modellprojekte in der Praxis scheitern • Und warum die Zukunft weder im Bauchgefühl noch in der reinen Mathematik liegt Ein Gedanke aus der Diskussion bleibt besonders hängen: 👉 Der Experte ist der Hausarzt. 👉 Das Modell ist das Röntgenbild. 👉 Die Diagnose entsteht erst im Zusammenspiel. Die spannende Frage ist also nicht: Mensch oder Maschine? Sondern: Wie bringen wir beides so zusammen, dass Risiken wirklich gesteuert werden – und nicht nur dokumentiert? 🎥 Hier geht’s zum Video: https://lnkd.in/dCqyMHSt
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