Sehr spannender Ansatz. Tools wie ScenApp können eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, komplexe geopolitische oder wirtschaftliche Entwicklungen strukturiert in Szenarien zu übersetzen. Ein möglicher nächster Schritt ist dann die quantitative Auswertung solcher Szenarien. ScenApp beschreibt sehr gut, was in einem Szenario passieren könnte: • welche Ereignisse eintreten • welche Dynamik entsteht • welche Frühindikatoren relevant sind Darauf aufbauend kann man die Frage stellen: Was würde dieses Szenario konkret für unser Unternehmen bedeuten? Hier setzen quantitative Risikoanalysen an. Im Enterprise Risk Explorer lassen sich solche Szenarien modellieren und simulieren, um z. B. zu sehen: • wie groß der aggregierte finanzielle Impact wäre • welche Wirkung Eskalationsketten haben • ob Eigenkapital und Liquidität ausreichen • welche Maßnahmen die Resilienz tatsächlich erhöhen So entsteht eine sinnvolle Kombination: ScenApp → generiert das Szenario und beschreibt die mögliche Entwicklung. Enterprise Risk Explorer → bewertet quantitativ, wie stark das Unternehmen betroffen wäre. Aus einem geopolitischen Szenario wird so eine konkrete Entscheidungsgrundlage für das Management. Dazu passt auch ein Beitrag, den ich zum Thema Szenarioanalyse und Hybrid-Stress-Szenarien veröffentlicht habe: https://lnkd.in/dUCGwCxk

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