Risikomanager stehen heute vor einer neuen Herausforderung: Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, Risiken irgendwie zu bewerten, sondern darum, ein Modell zu bauen, das eine Bewertung liefert – auf Basis von beobachtbaren Risikoindikatoren. Das bedeutet: • die Zielgröße klar definieren („Was wollen wir eigentlich wissen?“), • Risikoindikatoren identifizieren („Wovon wird das Risiko beeinflusst?“), • die Interaktionen zwischen diesen Faktoren beschreiben, • Datenquellen finden und auswerten, • und schließlich das Modell und seine Ergebnisse gegenüber anderen Stakeholdern im Unternehmen vertreten. Das kann beängstigend sein. Denn man ist plötzlich verantwortlich für einen Paradigmenwechsel – und muss auf jedem Schritt dieses Weges richtig liegen: bei der Modellbildung, der Datensammlung, der Interpretation und der Validierung der Simulationsergebnisse. Hier liegt der erste Grundkonflikt: Das Gefühl, sich selbst einem Risiko auszusetzen – dem Risiko, dass das eigene Modell kritisiert wird, keinen Bestand hat oder die Erwartungen nicht erfüllt. Aber: Niemand muss diesen Weg alleine gehen. Gerade am Anfang ist es hilfreich, einen Partner an der Seite zu haben, der die Modellbildung begleitet, bei der Datenbeschaffung unterstützt und bei der Interpretation und Validierung der Ergebnisse mitwirkt. Mit unserem Coaching unterstützen wir Teams dabei, Modelle sicher zu entwickeln, zu validieren und intern überzeugend zu vertreten. So wird aus Unsicherheit Kompetenz. Und aus einem Risiko wird Fortschritt.

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